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Cyklister på väg längs Mosel floden

Rad & Schiff: Mainz - Köln

Kulturelle Besonderheiten

Die Rad & Schiffreise Mainz – Köln im UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal ist etwas für Romantiker: Unzählige Schlösser, Burgen und hübsche Dörfer mit Fachwerkhäusern gibt es unterwegs zu bestaunen. Der Rhein windet sich als breites blaues Band durch die reizvolle Hügellandschaft, die Schauplatz ist von unzähligen Geschichten und Sagen wie jener der Nymphe Loreley.

Rad & Schiff: Mainz - Köln

Rheinische Fröhlichkeit in der 2 Meter breiten Drosselgasse

Die Strecke Mainz-Köln gehört zu den schönsten Abschnitten des Rheinradwegs. Während die Velofahrer nach dem Start in der Karnevalsstadt Mainz auf dem Rheinradweg dem Ufer des Stromes folgen, schippert das Flussschiff MS Andante.

Das «schwimmende Hotel», fährt gemütlich auf dem Wasserweg mit. In dieser Gegend scheint es auf jedem Hügel eine Burg zu geben. Die Strecke führt vorbei an der Kurfürstlichen Burg Eltville, später an Burg Reichenstein und Rheinstein. Unterwegs lohnt ein Abstecher nach Rüdesheim, präziser in die berühmte Drosselgasse.

Auf zwei Metern Breite und 144 Metern Länge gibt es hier für Einheimische und Touristen rheinische Fröhlichkeit mit Musik, Tanz, Riesling, Bier und Köstlichkeiten aus der lokalen Küche zu erleben.

Die MS Andante folgt den Radfahrern auf Schritt und Tritt.

Die legendäre Loreley an einer schönsten Biegungen des Rheins

Weniger heiter ging es wohl einst an der Loreley zu, diesem markanten Schieferfelsen in einer der schönsten Biegungen des Rheines. Die Bezeichnung «ley» stammt aus dem Keltischen und bedeutet Stein. «Lurren» aus dem Mittelhochdeutschen könnte schreien bedeuten.

Es hiesse also «schreiender Fels» und könnte sich beziehen auf die gefährlichen Riffen, Felsen und Sandbänke bei der Loreley, die einst vielen Schiffern das Leben kosteten. Es handelt sich hier um eine der tiefsten schiffbaren und einer der schmalsten Stellen des Rheins.

Für die MS Andante und alle anderen Schiffe besteht aber heute keine Gefahr mehr, obwohl der Rhein hier mit seinen nur gerade 130 Metern Breite für die Schifffahrt noch immer eine Herausforderung darstellt.

Trotzdem ist die Loreley bis heute bekannt – nicht zuletzt dank der schönen Ballade von Clemens Brentano, in der die Geschichte der Nymphe Loreley erzählt wird, die auf dem hohen Fels ihr goldenes Haar kämmt und mit ihrem Gesang die Schiffer ins Unglück lockt.

Der berühmte Loreley Felsen am Rhein

Aussicht auf die Loreley.

Kaltwassergeysir, Schockoladenmuseum und ein kühles Kölsch

Eine weitere markante Stelle auf dieser Reise ist das Deutsche Eck bei Koblenz. Hier fliesst die Mosel in den Rhein. Von der Festung Ehrenbreitstein aus kann man den Blick über die weite Rheinlandschaft schweifen lassen.

Bald ist Andernach erreicht, das wie Koblenz zu einer der ältesten Städte Deutschlands gehört. Bekannt ist der Ort wegen seines Kaltwassergeysirs, dessen Wasserfontäne bis zu 60 Meter beträgt. Er ist damit der höchste Kaltwassergeysir der Welt. Seine Ausbrüche erfolgen alle hundert Minuten und dauern rund acht Minuten.  

Deutsches Eck, Koblenz

Das Deutsche Eck: Zusammenfluss der Mosel mit dem Rhein.

Nach einem Besuch von Schloss Drachenburg auf dem Drachenfels bei Königswinter geht es via den Übernachtungsort Bonn weiter nach Köln, dem Ziel dieser Veloreise. Neben Sehenswürdigkeiten wie dem Kölner Dom und der Altstadt mit den vielen netten Kneipen lohnt sich auch der Besuch des Museums Ludwig mit Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und des Schokoladenmuseums am Rhein.

Dem modernen Köln begegnet man am Rheinauhafen mit seinen Kranhäusern; die ehemalige Hafenanlage in der Südstadt wurde zu einem jungen, attraktiven Kölner Viertel mit Flaniermeile umgestaltet. In einem der vielen Biergärten lässt man bei einem kühlen Kölsch die Veloreise Revue passieren.

Köln

Im schönen Köln endet die Reise.

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