Zum Inhalt
Zur Fusszeile

Grünes Venedig & Atlantikküste

Von Niort nach Ïle de Ré

Eine abwechslungsreiche neue Velotour führt vom weitläufigen Naturparadies «Grünes Venedig» im Westen Frankreichs in attraktiven Etappen bis zur Atlantikküste, wo ein Ausflug auf die charmante Insel île de Ré die Reise abrundet.

Grünes Venedig & Atlantikküste

Geheimnisvolle, romantische Kanäle und Buchten im Naturparadies

Niort heisst der Ausgangspunkt der achttägigen Veloreise Grünes Venedig & Atlantikküste, die von einem attraktiven Sumpfgebiet entlang einem Fluss bis zum Atlantik führt. Den Auftakt macht das Sumpfgebiet des Poitou zwischen Niort und der Bucht von Aiguillon. Dem Labyrinth aus Kanälen hat der interregionale Park seinen Namen «Grünes Venedig» zu verdanken.

Man kann seine geheimnisvollen, romantischen Kanäle und Buchten in der üppig grünen Landschaft mit Booten auf dem Wasserweg oder mit dem Velo auf Wegen entlang des Wassers erkunden. Eschen, Weiden und Pappeln reihen sich an den Ufern aneinander und verleihen dem Park einen ganz besonderen Charme. Coulon, die Hauptstadt des Grünen Venedigs mit ihren weissen Steinhäusern lädt am Ende der Tagesetappe zum Bummeln und Verweilen.

Steinhaus mit Anlegestelle

Typisch Französisches Haus am Kanalufer

Historische Kirchen, ein Renaissance Schloss und ein Hafen bei Sonnenuntergang

Viele kulturelle Sehenswürdigkeiten bringt der zweite Tag. Unterwegs lohnt sich ein Stopp in Maillezais für die Besichtigung der Abtei aus dem 11. Jahrhundert. Mit schönen Kirchen und dem Renaissance-Schloss Terre-Neuve bezirzt der Etappenort Fontenay-le-Compte.

Anderntags folgt man der Vendée und geniesst zum letzten Mal das malerische Sumpfparadies Marais Poitevin, bevor es weiter geht Richtung Atlantik und der Hafenstadt La Rochelle. Obwohl die Beine von der Königsetappe sicher etwas müde sind, lohnt die Besichtigung des alten Hafens im herrlichen Licht der untergehenden Sonne.

Hafeneinfahrt

Hafen von La Rochelle

Ïle de Ré mit Dünen, Reben und mittelalterliche Salzgärten

Die vorgelagerte Île de Ré ist ein Eiland der Kontraste. Mit dem Velo geht es einerseits vorbei an Sanddünen, andererseits an Weinreben und durch lichte Wälder. Die salzige Meeresbrise erinnert immer daran, dass man auf einer Atlantikinsel weilt. Entlang der Küste laden traumhaft schöne Buchten und Strände wie etwa Le Bois-Plage zum Baden. Am Abend lässt man sich in einem der herrlichen Fischrestaurants mit fangfrischem Fisch verwöhnen und geniesst einen edlen Tropfen aus den lokalen Weingütern.

Frau sitzt auf Steg

Ïle de Ré

Eine Sehenswürdigkeit der Île de Ré sind die Sauniers. Noch heute wird in diesen einzigartigen Salzgärten nach Jahrhunderte alter Technik Salz gewonnen. Durch Schwerkraft wird Salzwasser von einem zum nächsten Becken weitergeleitet, der Wasserzufluss je nach Wetter vergrössert oder vermindert. Zu viel Wasser, auch durch Regengüsse, kann eine Ernte vernichten.

Auch dem Ecomusée du Marais Salant sollte man einen Besuch abstatten. Zum Abschied der Insel und der Velotour mit den insgesamt 280 Radkilometern gönnt man sich am besten nochmals ein Bad im Atlantik, nach dem das Salz auf der Haut trocknet und einen ganz persönlichen kleinen «Salzgarten» bildet. 

kleine Hafenbucht

Fischerhafen

Unsere Reisen entlang der Atlantikküste

Bei Buchung einer Reise erhalten Sie jetzt spezielle Konditionen.