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Saut du Doubs Wasserfall in Neuchâtel. Aktivferien mit Eurotrek.

Bijoux der Schweiz

Die Schweiz – ein Paradies für jedermann

Ob Wasser, Berge, Natur oder Kultur: die Schweiz hat eine Vielzahl an Schätzen anzubieten und erstaunt immer wieder mit unglaublich schönen Motiven.

Bei der Vielfalt an Möglichkeiten ist es manchmal nicht einfach ein geeignetes Ferienziel auszuwählen.

Soll ich in die Berge, oder doch lieber in einen Naturpark wandern gehen? Habe ich Lust auf eine Abkühlung in einem klaren Bergsee, oder möchte ich doch lieber etwas Kultur und Geschichte erleben?

Gerne zeigen wir Ihnen einige unserer «Schätze», welche Ihre Aktivreise unvergesslich machen werden:

Bijoux der Schweiz

Wasserfälle

kraftvolle Naturspektakel

Wer freut sich nicht während einer Wanderung oder Velotour bei einem Wasserfall vorbeizukommen und dieses Naturspektakel einen Moment lang auf sich wirken zu lassen?

Sei es bei einem mutigen Sprung ins kalte Nass oder einfach nur beim Geniessen der frischen Brise, bei einem Picknick zu zweit oder kleinem Nickerchen, um ein tolles Foto zu machen oder die gewaltige Kraft und Magie des Wassers zu spüren.

In der Schweiz haben wir eine Vielzahl an Wasserfällen: grosse, kleine, romantische, geheimnisvolle, bekannte und weniger bekannte. Doch ein Besuch lohnt sich bei jedem Einzelnen!

Der Staubbachfall im Lauterbrunnental

Mit 297 Metern zählt der Staubbachfall zu den höchsten Wasserfällen der Schweiz. Während das Wasser oben noch mit geballter Kraft über die Klippe schiesst, lösen sich die Tropfen durch die typische Thermik im Lauterbrunnental schon nach kurzem Flug in Nebel auf. Dieses Naturphänomen macht den Staubbachfall zu einem der schönsten Wasserfälle der Welt (und zu einem der meist fotografierten).

Neben diesem einmaligen Exemplar erwarten Sie im Lauterbrunnental aber noch viele weitere grosse und kleine Wasserfälle.

Diese Szenerie ist inspirierend. Von Goethe bis Tolkien verfassten zahlreiche Schriftsteller weltberühmte Werke nachdem Sie diesen Ort besucht haben. Tanken auch Sie Kraft im Berner Oberland.

Der Staubachfall stürzt in Lauterbrunnen rund 300 Meter in die Tiefe.

Der Foroglio-Wasserfall im Maggiatal

Das Maggiatal ist eines der längsten Täler der Schweiz und ganz hinten, in einem Seitental, hat sich einer der schönsten Wasserfälle der Schweiz versteckt.

Über rauschende 110 Meter stürzt das Wasser des Foroglio-Falls in die Tiefe und fliesst über die Flüsse Bavona und Maggia in den Lago Maggiore. Doch wenn die Tropfen wüssten, wie hübsch die Landschaft ist, die sie durchfliessen, würden sie hier wohl etwas verweilen.

Im Bavonatal gibt es auch heute keinen Strom - die typischen Tessiner Steinhäuser sind nur im Sommer bewohnt. Eine Szene wie aus dem Bilderbuch und perfekt für ihr kleines Sommermärchen.

Wanderer bewundert den Wasserfall Foroglio

Der Saut-Du-Doubs im Jura

Der Doubs hat sich über Jahrhunderte tief durch den Fels gegraben und teils eindrückliche Schluchten erschaffen. Inmitten dieser unberührten Landschaft, eingebettet in Tannen-und Laubwälder, erwartet Sie der Saut-du-Doubs. Mit 27 Metern ist er der höchste Wasserfall im Jura.

Die Flusslandschaft des Doubs ist wild und weitgehend unverbaut. Wer hätte gedacht, dass in diesem friedlichen Tal früher in grossem Stil Uhren und andere Wertgegenstände über die Grenze nach Frankreich geschmuggelt wurden?

Ebenfalls über die Landesgrenzen hinaus bekannt, aber nicht verboten ist der Genuss einer Doubs-Forelle. Diese und andere Spezialitäten sollten Sie sich bei einem Besuch des grünen Doubs-Tal nicht entgehen lassen. 

Familie, welche auf einem Stein sitzt und den Wasserfall Saut du Doubs bestaunt. Aktivferien mit Eurotrek.

Aktivreisen zu den schönsten Wasserfällen

Die Separator Berglandschaft von Gruyeres in allen Grüntönen auf einem Panoramabild.

Schweizer Pärke

Kultur - Natur - Gastronomie

Die Schweizer Naturpärke bieten für jeden Geschmack etwas an: eine vielfältige Fauna und Flora, atemberaubende Landschaften, authentische und lebendige Traditionen sowie köstliche Regionalprodukte.

Ob mit dem Velo oder zu Fuss: die Schweizer Pärke sind immer einen Besuch wert – sie laden ein, ihre Schätze und kleinen Weltwunder zu entdecken.

Insgesamt gibt es in der Schweiz 18 verschiedene Pärke - jeder einzelne befindet sich in einer aussergewöhnlichen und facettenreichen Region. Ein unvergessliches Naturerlebnis ist garantiert und wartet mit charakteristischen Kulturgütern auf Sie.

Naturpark Thal

2010 war Thal der erste Naturpark von schweizweiter Bedeutung. Durch einen kantonalen Urnengang wurden die Hügel und Wälder des Solothurner Jura unter Naturschutz gestellt. Das freut Vogel, Wild und Mensch gleichermassen, denn in den grünen Tälern ist genügend Platz für alle.

Dass der Naturpark Thal auch bedrohten Tieren eine Heimat bieten kann zeigt das Experiment der Wiederansiedelung der Wisente, welches kurz vor dem Startschuss steht. Erfolge gibt es auch beim Luchsbestand. Die Wildkatzen streifen bereits in grösseren Zahlen durch den Naturpark und helfen den Bestand an Rehen und Gämsen auf natürliche Weise zu regulieren. 

Der bekannteste Ort im Naturpark Thal ist die kleine Stadt Balsthal, der Wanderer beim Jura-Höhenweg einen Besuch abstatten. 

Und nur schon weil unsere Mitarbeiterin Nina Fluri im Naturpark Thal aufgewachsen ist, ist dieser Park eine unserer Lieblingsdestinationen in der Schweiz. 

 

Eine fantastische Wiesenlandschaft unter noch schönerem, blauen und leicht bewölktem Himmel.

Biosphäre Entlebuch

Ganz untypisch für die harmoniebedürftige Schweiz begann die Geschichte der Biosphäre mit einem ordentlichen Streit. Mit der Rothenturminitiative sollten im Jahr 1987 die Moore der Schweiz unter Naturschutz gestellt werden. Da aber ein Viertel der Fläche im Entlebuch aus Moorlandschaft besteht, passten diese Restriktionen den Bewohnern der heutigen Biosphäre erst mal gar nicht in den Kram.

Zum Glück bewies die Entlebucher Bevölkerung Weitblick und formte die Schutzvorschriften zu einem Businessplan um, der über Jahrzehnte immer weiter ausgebaut wurde. Der Grundstein für die Biosphäre war gelegt, die im Jahr 2001 auf Basis der Sevilla-Kriterien der UNESCO offiziell anerkannt wurde.

Dass sich die Entlebucher gut durchzusetzen können, hat wohl auch mit dem hiesigen Dialekt zu tun, der häufig als temperamentvoll und lebhaft wahrgenommen wird. Dass die Biosphäre der "Wilde Westen Luzerns" genannt wird, liegt allerdings an der unverbrauchten Natur und hat mit seinen liebenswerten Bewohnern nichts zu tun. 😉

Panoramablick über Wiesen, Wälder und Berge

Regionaler Naturpark Gruyère Pays-D'enhaut

So saftig grün, wie sich die Hügel des Naturpark Gruyère Pays-d’Enhaut präsentieren, überrascht es nicht, dass die Milch aus dieser Region die Grundlage für den beliebtesten Käse der Schweiz ist. Der Gruyère AOP wurde bereits mehrmals als bester Käse der Welt ausgezeichnet.

Dass der Käse schon seit langem beliebt ist, zeigen Bauwerke wie das Grand Chalet de Rossinière. Da für die Reifung und Lagerung ein angemessen grosser Käsekeller benötigt wurde, ist der Bau etwas ausgeartet. 600 Laib Käse sollte der Keller aufnehmen, was zu einer Grundfläche von 500 m2 geführt hat. Aber auch überirdisch schlägt das Gebäude alle Rekorde: fünf Stockwerke, 113 Fenster und eine Widmung mit 2'800 Buchstaben, die auf die Fassade gemalt wurde, machen dieses fundamentale Bauwerk zu einer absolutem Sehenswürdigkeit im Naturpark. Es ist aber auch ein gutes Beispiel dafür, dass es sich in den tiefen Tälern des Parks lohnt, genauer hinzusehen. Gleich acht Dörfer zählen zum Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz.

Der Park selbst erlangte im Jahr 2012 den Status eines regionalen Naturparks. Damit diese Erfolgsgeschichte auch künftig fortgeschrieben wird, soll das Parkgebiet erweitert werden. So stossen im Jahr 2022 zu den bisherigen 13 Gemeinden, die im Naturpark liegen, mit Jaun, Corbeyrier, Gruyères und Abländschen gleich vier neue Mitglieder zur Parkfamilie.

Blick über eine Wiese mit Menschen im Hintergrund Häuser und eine Kirche.

Aktivreisen in den schweizer Pärken

Verwilderte Burgruinen in Sion

Schlösser & Burgen

Auf den Spuren der Geschichte

In der Schweiz befindet sich eine einzigartige Vielfalt an Schlösser und Burgen. Einige sind bis heute noch sehr gut erhalten und können in Form eines Museumsbesuches oder Hotelübernachtung besichtigt werden, andere wiederum bestehen nur noch aus Ruinen.

Man findet noch heute hinter jeder dieser Mauern eine eigene Geschichte mit verborgenen Schätzen, grossen Ereignissen, heldenhaften Taten und faszinierenden Erlebnissen. Wer hat nicht schon mal davon geträumt auf einer Burg zu leben und ein Ritter oder eine Prinzessin zu sein?

Auf einige unser ausgewählten Touren kann man die Reise in eine andere Zeit hautnah erleben und sich von der Magie der Vergangenheit mitreissen lassen.

Schloss Spiez

Erbaut wurde das Schloss von den Freiherren von Strättligen. Dieses Adelsgeschlecht stammt ursprünglich von Wädenswil, doch die Herren wussten anscheinend, wo es schön ist! Malerisch auf einer Halbinsel gelegen und umrahmt von Weinreben ist Schloss Spiez heute eines der stimmungsvollsten Bauwerke der Schweiz.

Nicht nur von aussen überzeugt das Schloss: jährlich wird hier eine Kunstausstellung präsentiert, bei der 2020 Werke von Dürrenmatt die historischen Mauern zieren. Das Innenleben des Schlosses regt zum Träumen an. Die Stuckatur erinnert an Italien und zeigt Szenen aus früheren Tagen. Ritter- und Adelszenen erwachen vor diesem Hintergrund vor dem inneren Auge zum Leben.

Wie im Mittelalter fühlt man sich auch bei einem Spaziergang durch die Parkanlagen des Schlosses. Die Grossen erfreuen sich am Rosengarten oder an der Aussicht von der Terrasse, die Kleinen gehen auf den Ritter-Trail und absolvieren Prüfungen, an deren Ende sie den Ritterschlag erhalten.

Luftaufnahme Schloss Spiez am Thunersee

Schloss Tarasp

Das Wahrzeichen des Unterengadins war zu früheren Zeiten ein wahrer Zankapfel. Immer wieder erhob der Bischof von Chur Besitzansprüche auf dieses Bauwerk, was je nach aktuellem Besitzer zu Knatsch mit österreichischen oder italienischen Adelshäusern führte.

Wie so oft in früheren Tagen hatten letzten Endes die Habsburger das bessere Ende für sich und so hauste dieses Adelsgeschlecht über viele Jahre in den über 100 Zimmern von Schloss Tarasp. Es dauerte bis ins Jahr 1803, als Tarasp als letzte österreichische Enklave in den Besitz der Schweiz überging. 

Der Kanton wusste mit dem heruntergekommenen Bauwerk aber nicht viel anzufangen und so wechselte das Schloss für eine Handvoll Franken mehrmals die Besitzer.

Sein heutiges Gesicht verdankt das Schloss einem deutschen Industriellen. Karl August Lingner liess das Schloss renovieren, da er dieses nach seinem Tod dem König von Sachsen schenken wollte. Dieser fand aber keinen Gefallen an einem jährlichen Urlaub auf Schloss Tarasp, zu dem er laut Testament verpflichtet gewesen wäre und schlug das Erbe aus.

Schloss Tarasp wurde einige Jahre lang im Deutschen Adel hin- und hergeschenkt, bis es letzten Endes im Jahre 2016 für mehrere Millionen Franken an die Gemeinde Tarasp verkauft wurde. 

Schloss Tarasp in Graubünden. Aktivferien mit Eurotrek.

Burgen von Bellinzona

Die Mailänder bezeichneten die Talenge des Ticinos als "Schlüssel und Tor" zu Italien und massen diesem Knotenpunkt viele Jahrhunderte lang hohe strategische Bedeutung bei. Welche Auswirkungen dies hatte, ist heute an den Burgen Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro erkennbar. Diese Befestigungsanlage erlaubte es gleich mehrere Pässe und Handelswege südlich der Alpen zu kontrollieren. Entsprechend grosser Aufwand wurde daher beim Ausbau der Mauern der Burgen betrieben. 

Während sich vor den Toren der Festung Schweizer, Italiener oder Franzosen abwechselnd die Köpfe einschlugen, wurde es mit dem Übergang der Region an die Eidgenossenschaft ruhig in den wehrhaften Mauern. Die Jahre zogen ins Land und die Burgen wurden dem Verfall preisgegeben.

Erst zu Beginn des 19. Jahrhundert wurde mit Renovations- und Erhaltungsarbeiten begonnen. Der grosse Aufwand hat sich gelohnt: im Jahr 2000 wurden die Burgen von Bellinzona als Beispiel mittelalterlicher Befestigungsanlagen in den Status eines UNESCO Weltkulturerbes erhoben und so wachen die Burgen von Bellinzona heute wieder mit altem Glanz über die Talenge des Ticinos. 

Eine Wanderung durch diese historischen Mauern ist ein Muss bei jedem Tessin-Besuch und daher Bestandteil vieler Velo- und Wanderreisen von Eurotrek. 

Die Stiftskirche St. Pietro e Stefano in Bellinzona gliedert sich mit ihrem Renaissancebau perfekt in die Umgebung ein.

Aktivreisen zu den imposantesten Burgen und Schlösser

Murgsee. Aktivferien mit Eurotrek.

Flüsse und Seen

Die Kraft des Wassers

Die Schweiz gilt mit seinen zahlreichen Seen, Flüssen und Bächen als Wasserschloss Europas.

Die schönsten Wander- und Velorouten führen den Gewässern entlang durch idyllische Landschaften und zu charmanten Dörfer und Städte. Die tiefblauen und türkisfarbenen Seen verführen zum Verweilen und laden an heissen Tagen zum Baden ein. Die Landschaftsspiegelung auf der Wasseroberfläche sowie das Glitzern der Seen und Flüsse machen jeden Augenblick zu einem perfekten Moment.

Einige unserer schönsten Aktivreisen führen sie zu diesen Juwelen. Tauchen Sie ein in eine magische Reise und lassen Sie die Seele baumeln.

Murgsee

Wer zu den Murgseen hochsteigt, durchquert verschiedene Landschaftsformen. Den Anfang machen die kleinen Alpen Mornen und Guflen, über die man nach kurzer Wanderung ein geschütztes Arvenreservat mit uraltem Baumbestand erreicht. Holz wird hier seit Jahrzehnten keines mehr geschlagen – die Landschaft hat andere Schätze zu bieten. So hat es die Murgsee-Forelle mit ihrem lachsähnlichen Fleisch zu regionaler Berühmtheit geschafft.

Nicht zuletzt wegen der kulinarischen Genüsse im Berggasthaus fühlt sich der Wanderer am mittleren Murgsee an die kanadische Wildnis erinnert. Die UNESCO Tektonikarena Sardona in der sich die Murgseen befinden, ist mit ihrem einzigartigen Mix aus altem und jungem Gestein einmalig. Die Glarner Hauptüberschiebung zeigt auf einer Länge von 40 Kilometern, wie sich die Alpgipfel aufgetürmt haben. Gebirgsbildung erleben Sie bei einem Besuch der Murgseen hautnah.

Am obersten See erreichen Sie letzten Endes die Murgseehütte. Ursprünglich diente diese als Lager für den Erzabbau – heute legen müde Wanderer in der Hütte am Ende eines Wandertages die Beine hoch und lassen den Tag mit einem Blick auf die umliegenden Gipfel ausklingen.

Der Murgsee mit kleinen Hügel rundherum im Murgtal.

Aare

Wenn man es ganz genau nimmt, müsste der Rhein ab Koblenz den Namen seiner voluminöseren Schwester tragen. Die Aare führt beim Zusammenfluss nämlich deutlich mehr Wasser als ihr kleiner Bruder. Das der Rhein seinen Namen bis zur Mündung in der Nordsee tragen darf, liegt wohl daran, dass er als bekannte Handelsroute von den Römern rege genutzt wurde und sein Name bereits in zahlreichen Karten vermerkt war als man den Fehler bemerkt hat.

Die Aare kann es verkraften – so ist sie ausserhalb der Schweiz ein Geheimtipp geblieben und zeigt ihre Schönheit vor allem einheimischen Velofahrern, die ihrem Lauf bei einer Tour über mehrere Tage hinweg folgen können.

Ihren Ursprung nimmt die Aare im Grimselgebiet, von wo sie sich durch Täler und steile Schluchten ihren Weg in die Aare-Schlucht sucht. Dort sorgt ihr Getöse erst mal für Staunen, danach wird es gemütlicher. Nach einem Abstecher in den Seen von Thun und Brienz lädt der Fluss in den Aare-Aauen zum Träumen ein, bevor sie um die Altstadt von Bern einen weiten Bogen zieht. Zum Schutz vor Hochwasser wurde die Aare bei Aarberg Richtung Drei-Seen-Land umgeleitet, bevor sie sich nach kleineren Schluchten und Einschnitten beim Wasserschloss mit Reuss und Limmat vereinigt und in den Rhein fliesst.

Die Aare bei Auenstein in der Nähe von Aarau. Jurapark Aargau. Aktivferien mit Eurotrek.

Golzernsee

«Ruplettental» wurde das Maderanertal früher genannt, was so viel wie rau und karg bedeutet. Das Tal war anscheinend derart unwirtlich und die Böden so schwer zu bearbeiten, dass sogar ein Fluch für die harschen Bedingungen verantwortlich gemacht wurde. Angeblich hätten die Knechte der Alp Blindensee aus Faulheit das Gras verwünscht, da ihnen das ständige Melken der Kühe zu viel Arbeit gemacht hatte.

Heutzutage ist von diesen Schauergeschichten nichts mehr zu spüren und das Golzernseeli am Fusse des Grossen Windgällen präsentiert sich wie im Märchen.

Wer in den nahe gelegenen Bergbeizen nicht zu viele Blaubeeren verdrückt hat, kann im Sommer auf 1'400 Metern über dem Meer sogar ohne Bedenken ins kühle Nass springen. Höchstens auf die Fischer, die hier gerne die Rute ins Wasser baumeln lassen, sollte man etwas Rücksicht nehmen. Den Golzernsee erreichen Sie mit der Seilbahn problemlos vom Talboden aus. Schwieriger ist da schon die Anfahrt ins Maderanertal – die schmale Strasse fordert Zugereisten einige Schweisstropfen ab.

Golzernsee Erfrischung. Aktivferien mit Eurotrek.

Aktivreisen zu den Romantischsten Seen und Flüsse

Ein See schlängelt sich durch die Berglandschaft der Zentralschweiz.

Gipfel und Berge

Imposante Aussichten

Einen Ausflug in die Berge gehört zu den Klassikern der Schweiz. Unsere grandiose Bergwelt mit seinen Tief- und Weitblicken ist einfach unbeschreiblich.

Ob kleine oder grosse Gipfelwanderungen: jeder Aufstieg lohnt sich und wird mit einer einzigartigen Aussicht belohnt. Das Gefühl von Freiheit und die erlebnisreichen Emotionen helfen uns den Alltagsstress für einen Moment zu vergessen.

Folgende drei Gipfel gehören zu unseren Lieblingen und werden auch Sie verzaubern.

Grosser Spannort

Der Marsch über den Surenenpass ringt Wanderern den einen oder anderen Schweisstropfen ab. Doch kurz nachdem man den Abstieg ins Tal in Angriff nimmt, taucht der Grosse Spannort vor einem auf. Ein Berg wie aus dem Märchen: Wild. Zerklüftet. Ein Felsturm mit Präsenz, der einem gleichermassen anzieht, wie auch Respekt einflösst.

Am Fusse des Grossen Spannorts befindet sich eine der schönsten SAC-Hütten der Zentralschweiz, die ihre Gäste gerade in den Abendstunden mit einem wunderbaren Panorama belohnt. Wie viele Schweizer Berge wurde auch der Grosse Spannort im Jahr 1867 zum ersten Mal von einer britischen Bergsteigergruppe bestiegen.

Es sollten knapp 60 Jahre vergehen, bis auch die schwierige Nordwand zum Gipfel gemeistert wurde. Doch es braucht keine alpinistischen Höchstleistungen, um den Anblick des Grossen Spannort geniessen zu können. Wanderern, die der Via Alpina folgen, passieren diese felsige Schönheit bei der Wanderung von Attinghausen nach Engelberg.

Dichte Wolken ziehen am Gross Spannort vorbei.

Munt Pers

Am Ufer eines Sees auf dem Berg Munt Pers lebte vor vielen Jahren eine Fee. Gelegentlich erzählten Jäger den staunenden Zuhörern im Tal von dieser Erscheinung. Doch eine Begegnung der Fee barg Gefahren. Betört von ihrer Schönheit liessen viele Bergsteiger alle Vorsicht fahren und stürzten in den Tod. Nur wenige überlebten eine Begegnung mit der Fee und konnten danach von dieser berichten.

Einer der Jäger, die auf der Suche nach der Bergfee ums Leben kamen, trug den Namen Aratsch. Dieser Sage nach kamen der Munt Pers («Berg der Verlorenen») und das Tal «Morteratsch» («mort ais Aratsch»: Aratsch ist tot) dank der Bergfee zu ihren Namen.

Auch wenn sich die Fee vom Munt Pers schon lange nicht mehr blicken liess, verzaubert uns der schneebedeckte Gipfel nach wie vor. Knapp unter dem Munt Pers thront an der Bergstation der Diavolezza-Seilbahn eines der schönsten Berggasthäuser der Schweiz. Hier erwartet Sie ein einmaliges Panorama über die Berninagruppe, ein gemütliches Bett und ein traumhafter Sonnenuntergang.

Und wer weiss? Vielleicht erhaschen Sie bei einer Rast auf dem Weg zum Gipfel ja einen Blick auf die Fee von Diavolezza?

Ein atemberaubendes Bild des Diavolezza Gletschers der in der Mitte in einer Kurve vom Schneebedeckten Berg herab führt. Rechts oben sind Wolken in verschiedenen grautönen die links in der oberen Ecke noch etwas blauen Himmel hervor schauen lassen.

Aletschhorn

Für einen beeindruckenden Auftritt braucht es eine passende Bühne. Wenn es danach geht, hat sich das Aletschhorn den richtigen Platz gesucht. Hoch über dem grössten Gletscher der Schweiz thront diese Pyramide und bietet so einen majestätischen Anblick.

Auch wenn das Aletschhorn gänzlich im Kanton Wallis liegt, zählt dieser Gipfel zu den Berner Alpen und ist hier mit 4'195 Metern die zweithöchste Erhebung. 1859 wurde das Aletschhorn vom Berner Peter Bohren gemeinsam mit zwei welschen Bergführern und einem Engländer erstmals bestiegen. Beachtlich ist dies vor allem deshalb, da der Gipfel zu dieser Zeit vom Berner Oberland aus äusserst schwer zu erreichen war.

Heute hat man es hier schon leichter. Der Gipfel wacht über Wanderer, die am Aletsch-Panoramaweg unterwegs sind und bietet für diese Wanderung mit seinem schneebedeckten Gipfel selbst eine traumhafte Szenerie.

Das Aletschhorn und rundherum der Aletschgletscher. Ein wunderschönes Panorama unter fantastisch blauem Himmel.

Aktivreisen mit Sicht zu den schönsten Gipfel

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